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Lidl ließ Mitarbeiter systematisch bespitzeln

So banal sich die Aufzeichnungen der Privatdetektive lesen, so tief greifen sie in die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter ein. So heißt es etwa: “Mittwoch, 14.05 Uhr: Frau M. möchte in ihrer Pause ein Telefonat mit ihrem Handy führen, es erfolgt die automatische Ansage, dass das Guthaben auf ihrem Prepaid-Handy nur noch 85 Cent beträgt. Schließlich erreicht sie telefonisch eine Freundin, mit welcher sie heute Abend gerne gemeinsam kochen würde, dieses setzt aber voraus, so Frau M., dass ihr Gehalt bereits gutgeschrieben wurde, da sie ansonsten kein Geld mehr hätte, um einzukaufen.”

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Geheimdienste haben Zugriff auf gespeicherte Kommunikationsdaten

Helmut Weidemann gibt zu bedenken: “Wer gelesen hat, dass in letzter Zeit immer wieder Taxifahrer wegen Schleusung verurteilt werden, weil sie sich von ihren Fahrgästen die Personalausweise nicht haben zeigen lassen, kommt hoffentlich ins Grübeln. Wer weiß, dass auch die kleinen Reisebüros, die nicht kontrollieren, was ihre Kunden so machen, unter dem Verdacht der Schleusung stehen, müsste bereits Kopfschmerz empfinden.”

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Britische Polizei baut Datenbank mit Porträtfotos zur Gesichtserkennung auf

Ein Pilotprojekt wurde unter dem Titel Facial Images National Database (FIND) von der Polizei in Lancashire, West Yorkshire und Merseyside mit 750.000 Fotos im November 2006 gestartet. Dabei werden Fotos von allen Personen benutzt, die wegen einer Straftat festgenommen wurden.

Bis 2012, so berichtet der Guardian, sollen laut Neyroud Streifenpolizisten mit neuen tragbaren Computern ausgestattet sein, um vor Ort Fingerabdrücke nehmen und einreichen, Fahndungsfotos und Informationen herunterladen und auf Bilder von Überwachungskameras zugreifen zu können.

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Karlsruhe setzt Vorratsdatenspeicherung teilweise außer Kraft

Der Staat darf auf Vorrat gespeicherte Telefonverbindungsdaten vorerst nur zur Verfolgung schwerer Straftaten nutzen. [..] Die Datenspeicherung von Festnetzanschlüssen und Handys an sich bleibt aber vorerst weiter zulässig. Nicht das Speichern selbst, sondern erst der Abruf der Daten sei ein Eingriff in die Freiheit der Bürger, heißt es in der einstweiligen Anordnung.

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CCC warnt vor unabsehbaren Risiken bei der elektronischen Gesundheitskarte

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt wird zeitgleich mit der Gesundheitskarte jedem Bürger eine eindeutige Nummer (Patienten-ID) zugewiesen. Damit kann jeder Mensch und seine Krankengeschichte auch nach Jahren noch zurückverfolgt werden. Die Stammdaten aller Versicherten werden zentral und unverschlüsselt gespeichert sowie zur Authentifizierung genutzt. Zusätzlich wird auch die bislang freiwillige elektronische Patientenakte (ePA) zentral gespeichert, auch wenn die Bundesregierung immer wieder behauptet, dass die Kontrolle über die sensiblen Daten beim Versicherten bleibt.

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Genprofile von Schulkindern zur Prävention

Gary Pugh, Direktor der Forensikabteilung bei Scotland Yard und “DNA-Sprecher” der [extern] Association of Chief Police Officers (Acpo), schlug nun erneut eine Möglichkeit vor, wie der Observer [extern] berichtet, wie man den Personenkreis erweitern könnte. So sagte er, man könne doch die Genprofile von Schulkindern (ab 5 Jahren) erfassen, deren Verhalten darauf hinweist, dass sie später einmal Kriminelle werden könnten.

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Demonstration gegen Überwachungsgesetze

Unter dem Motto “Für ein Morgen in Freiheit” haben am Samstag rund 2000 Menschen in Köln gegen Überwachung durch Staat und Unternehmen demonstriert.

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Britischer Geheimdienst will Pendler überwachen

Es ist die perfekte Überwachungsinfrastruktur: In der Londoner U-Bahn bezahlen Pendler nur noch fünf Prozent ihrer Fahrkarten mit anonymem Bargeld. Alle anderen identifizieren sich unfreiwillig, wenn sie per EC-Karte zahlen oder die beliebten Jahrestickets mit eingebautem Funkchip bei sich tragen. Diese sogenannten Oyster-Karten muss man nicht einmal in einen Automaten stecken - sie können unbemerkt aus einigen Metern Entfernung ausgelesen werden.

Mit Überwachungskameras gegen Parksünder

Friday, 29. February 2008

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Großbritannien hat bekanntlich die höchste Dichte an Überwachungskameras. Da sie überwiegend in innerstädtischen Bereichen stehen, hat sich nun die Regierung eine neue Verwendungsmöglichkeit ausgedacht, die vielleicht auch ein wenig zur Refinanzierung beiträgt: Ab März dürfen 31 Kommunen auch Überwachungskameras einsetzen, um Parksünder aus der Ferne zu entdecken, berichtet die Times.

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Kifferbilder auf StudiVZ

Wednesday, 27. February 2008

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Geschäftsführer Marcus Riecke erklärte gegenüber Spiegel online, dass die Änderung der Nutzungsbedingungen nicht nur die Einführung personalisierter Werbung zum Ziel habe, sondern auch eine bessere Zusammenarbeit mit Fahndern ermöglichen solle. Auf die Anfrage, ob sein Portal bei behördlichen Verweisen auf eingestellte Fotos von Cannabis-Konsumenten “Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren” an Staatsanwaltschaften weiterleiten würde, meinte Riecke wörtlich:

“Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.”

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