Videoüberwachung - Eine Bestandaufnahme aus England
Tuesday, 22. January 2008
In London fand kürzlich eine eine Anhörung zur Effizienz der Videoüberwachung statt. Dabei gab es eine offizielle Stellungnahme wozu solche Videokameras gut sind und wozu nicht.
Graeme Gerrard, bei der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO) für Videoüberwachung zuständig, hat bei einer parlamentarischen Anhörung eingeräumt, dass die in Großbritannien schier jeden Meter in Innenstädten überwachenden Kameras Gewaltverbrechen und spontan begangene Straftaten nicht verhindern.
Pro
Wirkungsvoller ist die Videoüberwachung Gerrard zufolge etwa bei Parkplätzen, wo es um die Verhinderung von Autodiebstahl gehe. Dort würden die potenziellen Täter “rational” denken und beim Sichten von CCTV-Anlagen eher von einem Wagenaufbruch absehen.
Contra
Doch vor allem bei spontan etwa im Trunkenheitszustand begangenen Verbrechen und der Abwehr antisozialen Verhaltens habe sich der technische Beschattungskomplex als nutzlos herausgestellt, erläuterte Gerrard. Wenn Leute in den Innenstädten nachts Ärger loswerden wollten, würden sie nicht an über ihnen aufgehängte Kameras achten. Deren Aufnahmen könnten dann allenfalls noch bei der späteren Strafverfolgung helfen.







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